Was wir tun

Wir sind eine ehrenamtliche Initiative, die Seminare für hochqualifizierte junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte organisiert. Engagierte Studentinnen und Absolventinnen erhalten Schulungen zum Berufseinstieg und eine Plattform, um sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen.

 

Als selbstverständlicher Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind hochqualifizierte Frauen mit Zuwanderungsgeschichte auch weiterhin in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Machtpositionen branchenübergreifend unterrepräsentiert. SWANS will junge Frauen dabei unterstützen, ihrer Kompetenz und Qualifikation entsprechend in den Beruf einzusteigen.

 

In Deutschland fehlt es an einer gezielten Förderung engagierter Studentinnen mit Zuwanderungsgeschichte. Die Kombination der Faktoren Geschlecht, beeindruckender Lebenslauf und durch Abstammung und/oder Religion bedingte Diskriminierungserfahrung beim Berufseinstieg ist ein weitgehend ignoriertes Feld, in dem großer Nachholbedarf besteht. SWANS will diese Lücke schließen: Wir bieten einen Raum für hochqualifizierte und engagierte junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte – zum Weiterbilden, Netzwerken, Erfahrungen austauschen.

 

Durch eine gezielte Auseinandersetzung mit Vorbehalten von Personalabteilungen, der Arbeit an Selbstpräsentationsfähigkeiten sowie durch den Aufbau professioneller Netzwerke sollen die Teilhabechancen von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte erhöht und ihre Potentiale ausgeschöpft werden. Veränderungen in Personalstrukturen sollen langfristig diskriminierende Faktoren in der Berufswelt aufbrechen. Damit soll auch die ihnen zustehende professionelle und politische Partizipation und zivilgesellschaftliche Repräsentation erreicht werden.


SWANS-Teilnehmerinnen und Alumnae sind gebildet und engagiert. Sie sind sich ihrer hohen Kompetenz bewusst und lassen sich diese nicht durch sexistische und/oder rassistische Vorurteile absprechen. SWANS fordert eine angemessene Wertschätzung ihrer Errungenschaften und Fähigkeiten. Wir sind dem Konzept des intersektionalen Feminismus verpflichtet, in dem wir uns unabhängig von Hautfarbe, Religion, (sozialer) Herkunft und anderen Marginalisierungen füreinander einsetzen. Bei SWANS sind ungeachtet der gesellschaftlichen Geschlechterkonstruktion alle willkommen, die sich als Frauen verstehen oder wahrgenommen werden.

Name

 

SWANS – das englische Wort für Schwäne beschreibt die Attribute, mit denen auch Frauen in Deutschland konfrontiert werden: Schwäne repräsentieren Weißsein als Schönheitsideal, dazu Reinheit, Schlankheit und Eleganz. Sie sind Einzelgänger, die ihr Territorium erbittert verteidigen, monogam sind und jährlich im selben Nest brüten. Schwäne sollen sich mit alten Brotkrumen füttern lassen - ohne zu beißen, wenn man ihnen zu nahe kommt. SWANS bricht dieses Bild auf: Wir überwinden von außen zugeschrieben Attribute und konzentrieren uns auf unsere Fähigkeiten, Kenntnisse und Qualifikationen. Und zwar im Rudel.

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