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Fallstudientraining bei McKinsey

Aktualisiert: 30. Okt 2019

Zwei Tage lang waren wir bei der weltweit größten Unternehmensberatung McKinsey & Company, um die systematische Herangehensweise an Fallstudien zu lernen. Das Berater*innen-Team nahm uns bei der Gelegenheit auf eine Abenteuerfahrt zurück in die Mengenlehre im Matheunterricht - mithilfe der MECE-Regel durften unsere Schwäne sich selbst direkt an einer Fallstudie ausprobieren.





Los geht es am Donnerstag mit einer Vorstellungsrunde und einem Ausflug in die Diversity-Forschung von McKinsey: Die gerechte Teilhabe von Frauen und People of Color in Unternehmen korreliert klar mit höheren Umsätzen. Wer seinen Mitarbeiterstab repräsentativ mit Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen besetzt, tut nicht nur das Richtige - sondern das unternehmerisch Vernünftige. (Mehr Infos zu den verschiedenen Studien von McKinsey zu diesem Thema findet ihr auch in unseren FAQ).


Dann geht es schon von der Theorie in die Praxis - die Teilnehmerinnen sollen einer fiktiven Firma dabei helfen herauszufinden, ob sie genug im Bereich Diversity tut. Wenn nicht, liefern sie direkt Lösungsvorschläge mit. In drei Gruppen aufgeteilt machen sie sich über den Fall her: Sind alle Äste am Entscheidungsbaum MECE? Haben sie alle möglichen Optionen ausgelotet? Über die Schulter schauen ihnen dabei die Profis von McKinsey und helfen aus, falls sich die Gruppe in einer Grundsatzdiskussion verfährt oder eine Vorgehensweise nicht auf dem Schirm hat.


Abends kriegen die rauchenden Köpfe nochmal Zeit zum entspannten Austausch miteinander. Außerdem können sie beim Abendessen den Beraterinnen und Beratern alle Fragen stellen rund um Einstiegskriterien, Arbeitszeiten und Alltag bei McKinsey. Insbesondere freuen sich die Teilnehmerinnen, dass sie von einem Team betreut werden, das ihre Herausforderungen und Probleme kennt: „Wie erkläre ich meinen Eltern, dass ich für eine bessere Uni in eine andere Stadt ziehen will?“, „Klar wussten meine Eltern nicht, was McKinsey ist!“, „Meine auch nicht!“ Der Abend ist gefüllt mit Einblicken auf Augenhöhe.


Müde, aber motiviert geht es am nächsten Tag mit der Fallstudie weiter - schließlich müssen die drei Teams in Interviews mit fiktiven Mitgliedern der Belegschaft herausfinden, wie es wirklich um die Diversity-Bemühungen im Unternehmen steht. Ihnen erzählen die Mitarbeitenden vielleicht Dinge, die sie dem Geschäftsführer nicht ins Gesicht sagen würden.


Also, ganz wichtig, betont der Berater: „Hört zu! Wer redet, lernt nichts Neues!“

Zum Abschluss präsentieren die drei Gruppen ihre individuellen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen. Am Ende sind die Teilnehmerinnen motiviert und angespornt: „Ich hätte nie gedacht, dass ich eine Chance bei McKinsey haben könnte! Die Fallstudie hat mir so viel Spaß gemacht - ich glaube, ich werde mich hier wirklich bewerben!“